Dienstag, Januar 14, 2014

Raglan - Waikato

So kamen wir schließlich nach Raglan. Raglan.. - Oh man! Jedes Mal, wenn ich an die Stadt denke,bekomme ich wieder Fernweh bzw. Heimweh.
Schon als wir mit dem Bus in die hügelige Stadt einfuhren, konnten wir das blaue Meer, die vereinzelten Palmen und die Surfer sehen.
Raglan ist eine kleine Surferstadt mit grade mal 2.637 Einwohnern, einem kleinen Supermarkt, einigen Restaurants und einer süßen Bar.
Das Backpackers, in dem wir wohnten, lag direkt an einer Bucht und war das Schönste, in dem wir in den bisherigen Zeit hier gewohnt haben. Neben einem kleinen Whirlpool, einer Saune, Hängematten, freiausleihbaren Kajaks, großen, schönen und sauberen Zimmern, konnte man sich für 30$ einen Suit und Surfbretter ausleihen.
Das Hostel gefiel uns einfach so gut, dass wir direkt die Fähre auf den 20.01. umbuchten und noch einige Nächte länger in Raglan blieben.
Den ersten Tag verbrachten wir allerdings nur mit Kajakfahren auf dem Meeresausläufer vor unserem Hostel.
Doch am zweiten tag ging es dann endlich los an den Strand zum surfen. Zu meinem Glück bekam ich von einer Backpackerin einen Surfkurs geschenkt, weil sie sich ihren Fuß verletzt hatte.
So fuhr ich mit Isa und drei anderen Leuten mit dem Hostelauto (das erste Mal auf der linken Seite Auto fahren) zum Strand. Und obwohl ich nach zwei tagen surfen vielleicht grade fünf Mal auf dem Board stand, LIEBE ich surfen jetzt schon.
Am letzten Tag in Raglan liehen wir uns beide, trotz Muskelkater und schmerzenden Armen vom Vortag, Surfboards aus und fuhren zu zweit (diesmal zum erste Mal automatik Auto) abends zum Strand. Die Atmosphäre (?) war einfach perfekt: Der fast menschenleere Strand, die untergehende Sonne, der leichte Nebel vor den grünen Klippen und sufen mit Isa. Unbeschreiblich!
So machten wir uns schließlich am nächsten Tag um sieben Uhr morgends etwas betrübt auf, zu unserem neuen Ziel: National Park Whanganui.

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